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Andalucía · Spanien · Vertrieb

XCharge GridLink für den spanischen Markt

Multi-Use-Speicher: DC-Laden bis 194 kW (Modellvariante bis 300 kW), Notstrom und Kappung der Peaks. 215 kWh in der Station, oft nur 22–44 kW aus dem Netz. Schwerpunkt Andalucía; bundesweit Spanien.

Die Speicher sitzen nicht nur am Ladekabel. GridLink lädt Fahrzeuge, hält Notstrom und kappt die Lastspitzen, den Peak, der in Spanien den Leistungspreis treibt. Eine Batterie, mehrere Nutzungen: Multi-Use. 215 kWh LFP, erweiterbar auf 2 × 215 kWh. Der Großteil der Ladeleistung kommt aus dem Speicher, nicht aus dem Netz. In Andalucía zählt oft die verfügbare Potencia contratada mehr als der Wunsch nach hohen kW am Fahrzeug.

Warum das in Spanien zählt

Multi-Use statt nur Laden

Dieselbe 215-kWh-Batterie bedient Schnellladen, Notstrom und die Kappung der Peaks. Eine Station, mehrere Nutzungen, ein Anschluss.

Kappung der Peaks

Der spanische Término de potencia bestraft Spitzen. Peak-Shaving senkt die bezogene Höchstleistung. Der Speicher trägt den Stoß, das Netz bleibt bei 22 oder 44 kW.

Notstrom

Off-Grid: weiterladen und eine AC-Last versorgen, wenn das öffentliche Netz weg ist. Für Hubs, Industrie, Flotten und kritische Standorte.

Potencia contratada statt Mega-Anschluss

44 kW Drehstrom 400 V reichen für bis zu 194 kW DC. Wer keinen neuen Acometida-Ausbau bekommt, kann trotzdem zwei CCS2-Punkte betreiben. Öffentlicher Zugang: oft Peaje TDVE.

Europarecht: Pflicht und Förderung – nicht dasselbe

Die EU treibt Ladeinfrastruktur voran. Juristisch sind zwei Ebenen zu trennen: verbindliche Ausbauziele und optionale Kofinanzierung. Kein Automatismus „EU zahlt jede Säule“.

AFIR – Verordnung (EU) 2023/1804

Pflichtrecht: Mitgliedstaaten müssen öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur entlang TEN-T und in Knoten ausbauen. Regeln zu Ad-hoc-Zahlung, Preistransparenz und Daten. Das ist ein Ausbauauftrag, keine Förderzusage an jeden Betreiber.

CEF / AFIF – echte EU-Zuschüsse

Über die Connecting Europe Facility und die Alternative Fuels Infrastructure Facility kofinanziert die EU ausgewählte Projekte (häufig Schwerlast / TEN-T, kompetitive Calls). Förderquote typisch bis etwa 30 % förderfähiger Kosten; Batterien und Energiemanagement können als Elektrizitätsinfrastruktur der Lade-Pools mitspielen – nur wenn der Call und der Standort passen.

Nationale Programme setzen EU-Ziele um

Spanien und Andalucía fördern über eigene Calls (historisch u. a. MOVES; aktuell je nach offener Ausschreibung). Die deutsche THG-Quote gilt in Spanien nicht. Erst Standort und Call prüfen, dann rechnen.

GridLink im Förderkontext

Niedrige Netzleistung bei hoher DC-Leistung hilft dort, wo AFIR-konforme Leistung gefordert wird, der Netzanschluss aber eng ist. Ob ein konkretes Projekt AFIF- oder landesgefördert wird, klären wir vor Angebot – ohne Garantie.

Einsatz im spanischen Markt

Flottendepots

Laden, Notstrom und Peak-Kappung am selben Anschluss. Schwerpunkt Andalucía; auch Madrid, Barcelona, Valencia.

Lade-Hubs und Tankstellen (Gasolineras)

Zwei CCS2 plus Backup, wenn das Netz weg ist. Ohne extra Netzkapazität – oft der entscheidende Hebel an der Autobahn und in der Stadt.

Centros comerciales und Parkhäuser

Kundenladen und Kappung der Gebäude-Peaks. Eine Fläche, ein Anschluss. AFIR-taugliche Ad-hoc-Zahlung mitgedacht.

Industrie und kritische Lasten

Notstrom für Halle und Leitstand. 215 kWh Puffer, optional verdoppelt.

Technische Eckdaten

Angaben laut Datenblatt GridLink V1.1 DE (1. Juni 2026), XCharge Europe GmbH. Projektwerte können abweichen.

TypDC-Ladestation mit ESS, Bodenaufstellung, IP54
BatterieLFP, 215 kWh, auf 2 × 215 kWh skalierbar
DC-Laden2 × CCS2, max. 194 kW, 375 A dauer (Boost 500 A)
Netzanschluss3-phasig 400 VAC ± 10 %, 22/44 kW, 50/60 Hz
PV-Eingang300–740 V DC, max. 30 kW
Off-Grid / To-Grid150 kW Off-Grid; 44 kW Rückspeisung
Maße / Gewicht2236 × 970 × 2080 mm; 3600 kg (ohne Kabelmanagement)
KommunikationOCPP 1.6J / 2.0.1, RFID, Kreditkarte, GSM/LTE/LAN

Vertrieb Spanien, Hersteller XCharge

  • XCharge Europe GmbH ist Hersteller. Prüfkompetenz im SGS-Labor Madrid.
  • Ich bin der Vertrieb für den spanischen Markt mit Schwerpunkt Andalucía: Standort, Anschluss, Angebot und Lieferung.
  • Erstgespräch 30 Minuten. Danach prüfen wir, ob GridLink zum konkreten Anschluss passt.

Häufige Fragen

Reicht 44 kW wirklich für 194 kW Laden?

Ja, weil der Speicher den Stoß trägt. Das Netz liefert 22 oder 44 kW nach; der Akku gibt bis 150 kW dazu. Das Datenblatt nennt 150 kW + 22/44 kW = 172/194 kW. Voraussetzung ist ein ausreichender Ladezustand und der gewählte Betriebsmodus.

Fördert die EU jede Ladesäule?

Nein. AFIR verpflichtet die Mitgliedstaaten zum Ausbau und zu Nutzerregeln. Echte Zuschüsse laufen über kompetitive Programme wie CEF/AFIF oder nationale Calls – nicht automatisch für jedes Projekt. Die deutsche THG-Quote gilt in Spanien nicht.

Ist das für Spanien zertifiziert?

Das vorliegende EU-Datenblatt (CCS2, 400 V, OCPP, IEC 61851, ISO 15118) ist die Europa-Variante, nicht die US-Variante. Die standortscharfe Freigabe (REE, Distribuidora, Ayuntamiento) bleibt Projektsache. XCharge unterhält ein SGS-Prüflabor in Madrid.

Ist das nur eine Ladesäule?

Nein. Multi-Use: Dieselbe Batterie lädt, hält Notstrom und kappt die Peaks. Off-Grid bis 150 kW, Peak-Shaving gegen den spanischen Leistungspreis, optional 30 kW PV direkt in den Speicher.

Verkauft GreenPlanVision die Station?

Ja. Für den spanischen Markt bin ich der Vertrieb. XCharge Europe GmbH ist Hersteller. Angebot, Lieferung und die Begleitung vor Ort laufen über GreenPlanVision.

Hersteller: XCharge Europe GmbH · xcharge.com