PV-Anlagen: Die teuersten Planungsfehler
Die Technik ist selten das Problem. Teuer wird es, wenn Ertrag, Netzanschluss oder Eigenverbrauch falsch geplant sind. Das sehe ich seit über 2.000 Projekten.
Warum PV-Projekte hinter den Erwartungen bleiben
Faustformeln statt Rechnung, ein Wechselrichter, der nicht passt, Schatten, den niemand gesehen hat, und ein Netzanschluss, der zu spät beantragt wird. Das kostet bei jedem Projekt Geld. Je größer die Anlage, desto teurer der Fehler.
Aus über 2.000 Projekten: Zwischen einer durchschnittlichen und einer sauber gerechneten Anlage liegen oft 15 bis 20 Prozent Ertrag. Bei denselben Investitionskosten.
Wo die meisten Projekte Geld verlieren
Der Eigenverbrauch wird zu niedrig angesetzt, die Module schauen in die falsche Richtung, der Speicher fehlt, der Netzanschluss kommt zu spät. Bei Gewerbe und Freifläche addieren sich kleine Fehler schnell.
Wer den Netzanschluss nicht früh beantragt, wartet leicht sechs Monate und länger.
Speicher am selben Anschluss
Photovoltaik und Speicher am selben Anschluss müssen den Solarstrom nicht mehr zwingend getrennt vom Netzbezug messen. Seit dem 1. Oktober 2026 gibt es dafür den Mischbetrieb: die Abgrenzungsoption für die genaue Zuordnung, und die Pauschaloption für Solaranlagen bis 30 kWp, auch mit bidirektionalem Ladepunkt. Bis 30. September 2027 nur mit Zustimmung von Netzbetreiber und Messstellenbetreiber. Die Pauschaloption erst nach der EU-Beihilfe-Genehmigung. Beides gilt für Marktprämie und Direktvermarktung, nicht für die feste Einspeisevergütung.
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Die Anlage hängt an einem Speicher?
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